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О нашем радио

Выход «Радио Приднестровья» в большой эфир всколыхнул коллег-журналистов из разных стран мира. По визитным карточкам приезжавших можно было изучать географию не только Европы, но и других континентов: Франция, Германия, Италия, Швеция, Англия, Греция, Израиль и даже Австралия.


Всех заинтересовала проблема Приднестровья. Их уже не удовлетворяло одностороннее (кишиневское) объяснение возникшей проблемы.


Журналисты искали встреч с государственными и общественными деятелями республики. И, конечно, зарубежных журналистов интересовало, как работают их коллеги на приднестровском радио, удостоенном глушения со стороны противника. (Этим, кстати, в свое время весьма гордились «Голос Америки» и «Радио Свобода»).


Опыт общения с иностранными журналистами в начале 1990-х подсказал необходимость создания на «Радио Приднестровья», помимо редакций вещания на официальных языках государства - русском, украинском и молдавском, редакции вещания на иностранных языках.


В настоящее время вещание государственного радио Приднестровской Молдавской Республики осуществляется на 6-ти языках:

- в FM-диапазоне - на русском, украинском и молдавском языках;

- в СВ-диапазоне - на русском языке;

- в КВ-диапазоне - на русском, английском, немецком и французском языках;

- on-line трансляция в Интернете - на русском, украинском и молдавском языках.


В редакцию "Радио Приднестровья" приходят письма от слушателей из самых разных уголков мира: от наших ближайших соседей - Украины, Молдовы, Белоруссии и России - до таких отдаленных стран, как Великобритания, США, Канада, Япония, Австралия, Новая Зеландия, Китай, Бразилия, Венесуэла, Чили, Мексика, Индия, Нигерия, Алжир и др. Всего (на сегодняшний день) из 45-и стран мира.


Коллектив радио Приднестровской Молдавской Республики благодарен всем своим слушателям за внимание и отзывы о нашей работе.


Слушайте "Радио Приднестровья" - мы работаем для Вас!


Тирасполь 100.7 FM и 104.0 FM, Слободзея 100.7 FM и 74.0 FM, Первомайск 103.4 FM, Григориополь 105 FM, Маяк 106.5 FM и 105.0 FM, Воронково 106.0 FM, Катериновка 104.0 FM, Валя Адынкэ 100.1 FM, Каменка 106.4 FM,
999 кГц, 9665 кГц


Nachrichten aus Pridnestrowien


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Die Aussenministerin Pridnestrowiens Nina Stanski kam mit dem stellvertretenden Aussenminister der RF Grigorij Karasin zusammen. Während des Gesprächs wurde die moderne Situation in der Pridnestrowischen Konfliktbeilegung sowie die Vorbereitung auf die nächste offizielle Sitzung der Ständigen Konferenz besprochen, die am 25. Und 26.November dieses Jahres in Kiew stattfinden wird. Die Seiten erörterten darüber hinaus die vorrangigen Schritte zur Umsetzung des Protokolls „Rogosin-Schewtschuk“. Es wurden unter anderen die Initiativen der Vertiefung der Zusammenarbeit auf der Ebene der Ministerien im sozialen, wirtschaftlichen und humanitären Bereich. Wir möchten daran erinnern, dass Protokoll zu Ergebnissen des Arbeitstreffens des Sondervertreters des Präsidenten der RF Dmitrij Rogosin und des Präsidenten Pridnestrowiens Jewgenij Schewtschuk am 25.Oktober dieses Jahres während des Besuches des Staatsschefs Pridnestrowiens nach Moskau unterzeichnet wurde.

Das Protokoll verankerte das Abkommen der Seiten über die Entwicklung der gegenseitig profitablen bilateralen Kooperation im handelswirtschaftlichen, kulturellen, wissenschaftlichen und informationellen Bereich. In der vorigen Woche endeten offizielle Konsultationen über die Umsetzung der Artikel des Protokolls. Die Aussenministerin besprach ein breites Spektrum der bilateralen Zusammenarbeit mit dem Ausserordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der RF in der RM Farit Muchametschin.

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Der Präsident Pridnestrowiens Jewgenij Schewtschuk führte ein Arbeitstreffen mit dem Chef des Ältestenrates Grigorij Marakuta durch. Die Gespärchspartner erörterten die Ergebnisse der Expertenanhörungen, die der Entwicklung von Klein-und Mittelbusiness in der Republik thematisierten.

Laut Grigorij Marakuza werden die Empfehlungen zur Verbesserung der Bedingungen für die Entwicklung von Klein-und Mittelbusiness in einem Buch veröffentlicht werden. Auf dem Treffen hiess es, dass es im Rahmen solcher Diskussionen geplant wird, die Fragen der Aussen-und Innenpolitik Pridnestrowiens weiterhin zu besprechen. Die nächsten Expertenanhörungen werden den Aussichten der Entwicklung von Tourismus in der Republik zu widmen. Der Präsident und der Chef des Ältestenrates besprachen unter anderem die Schaffung der Bedingungen für die Unterstützung der offiziellen Sprachen Pridnestrowiens. Es handelte sich darum, dass es notwendig ist, die Schulen und Dorfbibliotheken mit Lehrliteratur zu versorgen. Eine besondere Aufmerksamkeit wurde der moldauischen Sprache geschenkt, derer Schrift Kyrilliza ist.

Es wurde auch die Anrede des Ältestenrates an den Präsidenten besprochen, in der die Mittel zur Lösung von einzelnen sozio-wirtschaftlichen Problemen der Republik vorgeschlagen wurden. Es wird geplant, dass das Treffen des Präsidenten mit dem Ältestenrat im Dezember dieses Jahres stattfinden wird, wo die Ergebnisse der Tätigkeit 2013 zusammengefasst werden.

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Der medizinische Notdienst Pridnestrowiens erhielt 2 modernste Reanimationsautos geschenkt. Die Gesundheitsministerin Tatjana Skrypnik merkte an, die Arbeit diieser Autos wird einen unschätzbaren Beitrag zur Hilfe für die Patienten leisten.“

Diese Technik wurde vom Investor des Moldauischen Hüttenwerks, der Firma „Metalloinvest“ unserem Staat geschenkt. Wir möchten erinnern, dass die karitativen Tätigkeiten des Besitzers der Firma Alischer Usmanow mit dem Orden Russlands „Für Verdienste vor dem Vaterland des 4.Grades“ ausgezeichnet wurde. Im Laufe von 2010-2012 hat der Besitzer von „Metalloinvest“ 500 Millionen US-Dollar für karitative Zwecke ausgegeben.

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Die Pridnestrowische Stadt Rybniza feierte ihren 385.Geburtstag und 75. Jahrestag der Verleihung des Stadtstatus.

Kurz vor dem Fest fand die Auszeichnung der Bürger statt. Die Ehrenurkunden und Dankbriefe wurden den Mitarbeitern der Anstalten und Betriebe, den Sportlern und öffentlichen Aktivisten verliehen. Die Bürgermeisterin der Stadt und des Bezirks Alla Demjanowa betonte in ihrer Gratulation: „Durch die gemeinsame Arbeit, Professionalität und Ungleichgültigkeit gegenüber der Stadt alleine können wir Rybniza nochs schöner und wohlständiger machen.

Der Chef des Stadrates Wadim Losowskij merkte an, die verdienten Auszeichnungen wurde nicht nur für die gemacht Arbeit, sondern auch für bevorstehende Taten zum Wohl der Heimatstadt verliehen, denn das Potenzial der Bewohner von Rybniza ist riesengross.

In Rybniza wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs für das beste Design der Gedenkstätte zusammengefasst. Das Monument wird den Verteidigern Pridnestrowiens, Internationalistenkämpfern und Liquidatoren der Tschernobyl-Katastrophe gewidmet.

Als bestes Design wurde die Arbeit des Bewohners Rybnizas Oleg Satyka befunden. Der Maler kennt die Ereignisse 1992 nicht vom Hörensagen. Oleg Satyka, Wettbewerbssieger sagte: „Meine Bürgerposition ist: ich bin Bürger Pridnestrowiens. Diese Ereignisse haben auch meine Familie betroffen. Mein Vater war und ich bin Verteidiger Pridnestrowiens. Dies passierte vor meinen Augen.“

Unter den Ausgezeichneten waren nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder. Der Wettbewerb der Kinderzeichnung wurde parallel durchgeführt. Am Tag der Stadt, dem 21.November, begannen die feierlichen Veranstaltungen mit dem Hissen der Fahne. Am Obelisk des Ruhmes, den Gedenkzeichen für die Verteidiger der Republik, am Denkmal für General-Major K.N.Zwetkow und an der Allee des Ruhmes auf dem Friedhof der Stadt wurden Blumen niedergelegt.

Zum 1.Mal klang die Hymne der Stadt, die auf der letzten Sitzung des Stadtrates verabschiedet wurde. Neben Konzerten, Ausstellungen und Unterhaltungsprogrammen wurden die Rybniza kleine Messen und Ausstellstände organisiert. In der Stadt fand auch das Wein-und Honigfest stat. Der Gipfel des Stadttages war das festliche Feuewerk.

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Die Pridnestrowiscche Stadt Slobodseja feierte ihr Tempeltest. Am frühen Morgen wurde der Gottesdienst im Erezngel-Michail-Tempel abgehalten. Danach fanden die Veranstaltungen im Zentrum der Stadt statt. Um 11 Uhr fand in Slobodseja das Konzert unter Beteiligung der moldauischen Künstlerteams. Danach gab es Unterhaltungsspiele für Kinder und Jugendliche. Gegen Mittag versammelten sich alle Liebhaber der Nationalküche im Wettbewerb „Nationalgericht“. Anschließend fand eine feierliche Versammlung im Kulturhaus statt, auf der der Bürgermeister der Stadt und des Bezirks Leonid Petriman den Bewohnern gratulierte. Danach wurden die Langleber und Ehepaare geehrt. Für die Bewohner Slobodsejas gab es ein Konzert unter Beteiligung der Solisten des Kulturhauses und der moldauischen Sängerin Natalja Gordienko. Das Tempelfest endete mit Salutschüssen.

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In Pridnestrowien endete die traditionelle Jugenddekade. Vom 10. Bis 20.November wurden in der Republik zum 15.Mal verschiedene wichtige Kultur, Aufklärungs, Sport -und Unterhaltungsveranstaltungen durchgeführt. Das Ziel ist es, die Talente und Fähigkeiten der jungen Pridnestrowier zu finden. In diesem Jahr fand eine ganze Reihe der Veranstaltungen an der PSU im Rahmen der Jugenddekade statt. Zu den wichtigsten Veranstaltungen zählte das Festival „Anerkennung“, wo die Jungs zeigten, wie sie tanzen, singen, eigene Verse vorlesen und Musikinstrumente spielen konnten. Die besten Nummern wurden am Abschluss der Jugenddekade demonstriert. Die aktivsten Studenten wurden mit Urkunden und Prämien ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielten über 100 Studenten eine Prämie, mehr als 300 Studenten wurden mit Urkunden und Dankbriefen der Universität für die aktive öffentliche Arbeit und gute Studienleistungen ausgezeichnet.

Die stellvertretende Leiterin der Verwaltung für innere Politik der Administration des Präsidenten der PMr Marija Redekop verlautbarte die Resultate der patriotischen Aktion „Pridnestrowien ist…“.

Die Resultate freuen uns sehr. Im Rahmen der Aktion wurden 17 Tausend Personen befragt. Es waren Jugendliche im Alter von 14 bis 30 in der ganzen Republik. 40% der Befragten sagten, dass Pridnestrowien die Heimat ist. Die populärsten Antworten waren Land, Heim, Staat.“-betonte sie. Während des Abschlusses der Jugenddekade wurde hervorgehoben, dass solche Veranstaltungen zeigen, dass die Pridnestrowischen Jugendlichen studiert und unserer Gesellschaft Nutzen bringt.

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An der PSU startete die Aktion „Die Befreiung“, die den 2 wichtigen Jubiläen angeschlossen wurde: dem 70.Jahrestag der Befreiung des Sowjetmoldawiens von deutsch-rumänischen Okkupanten und dem 70.Jahrestag der Iass-Chisinauer Kriegsoperation. Die Aktion begann mit der feierlichen Kundgebung, die vor dem Denkmal für Professoren und Studenten der Universität stattfand, die in der Zeit des GVK ums Leben gekommen sind. Der Oberratgeber der Botschaft der RF in Moldova Wladimir Charkow wünschte der Führung und Studenten der Hochschule Erfolge bei der Arbeit an der Verteidigung der historischen Wahrheit über den GVK. Er erinnerte, dass blutige Kämpfe in der Zeit des GVK in Moldawien passierten. Eine der Kriegsoperationen war die Iass-Chisinau Kriegsoperation, die einer der grössten Schlachen im GVK war. Für die deutsche Nazi-Führung war das eine vollkommene Überraschung. Leider gibt es in den ehemaligen Republiken der SU die Kräfte, die versuchen, die Rote Armee in Verruf zu bringen, die Nazis zu rechtfertigen und die Ergebnisse des 2.WKL zu revidieren.

Die erste Prorektorin der PSU Natalja Nikiforowa merkte an, die Führung der Staatsuniversität erwartet von Studenten der Hochschule die Initiativen zur Verewigung des Gedenkens an die Kämpfer, die für die Befreiung Pridnestrowiens und Sowjetmoldawiens von den Nazis ums Leben kamen. Am Ende der Kundgebung legten ihre Teilnehmer die Gedenkallee in der Gagarin-Promenade, die sich in der Nähe der PSU befindet.

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In Tiraspol fand das Festival der Studentenschöpfung „Neue Welle 2012“ statt. Einige Dutzende von Jungen und Mädchen tanzten, sangen und lasen eigene Gedichte vor. Über 30 Studenten glänzten mit ihren Talenten vor dem vollen Zuschauersaal. Tatjana Ketrar und Julija Mokrjanskaja sangen im Duett. Obwohl sie vor dem Festival nicht kannten, denken sie darüber nach, die Musikkarriere im nächsten Jahr zusammen fortzusetzen. Sie hoffen, dass sie im nächsten Jahr wieder gemeinsam singen können. Nach dem Konzert waren alle Zuschauer glücklich. Viele Artisten waren zum 1.Mal auf der Bühne.

Wegen Aufregung stotterten sie manchmal, aber setzten die Performance fort. Die Organisatoren und Jury sagten, es gab keine Verlierer. Jeder Teilnehmer war der Auszeichnung für Mut und Fleiss würdig.

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Der Abgeordnete der ersten Einberufung des Obersten Rates der PMR Wasilij Jakowlew ist aus dem Leben geschieden. Er war einer der Autoren der ersten Verfassung der PMSSR. Er wurde am 25.September 1926 im Dorf Michailowka des Rybnizaer Bezirks Moldawiens (heute der PMR) in einer Bauernfamilie geboren.

Seine Kindheit und Jugendzeit verliefen in einer schwierigen Zeit. Er erlebte alle Schwierigkeiten der rumänischen Okkupation. Zu arbeiten hat er von klein auf begonnen.

Als Jakowlew 18 Jahre alt war, ging er 1944 zur Front, um die Heimat vor den Nazis zu verteidigen. Er diente im 330.Sonderpionierbataillon der 50.Gardendivision der 2.Weissrussischen Front. In den Kämpfen für die Befreiung Polens wurde er schwer verletzt.

Nach dem Grossen Vaterländischen Krieg hat Wasilij Jakowlew viel und tüchtig studiert. Seit 1964 arbeitete er an der Chisinauer Statasuniversität und an der Akademie der Wissenschaften der MSSR. 1973 wurde ihm der Titel „Doktor der juristischen Wissenschaften“ verliehen. ErwurdeProfessor.

In der Zeit, als die Nationalisten zur Macht in Moldawien gelangen wollten, setzte sich Jakowlew für die Eigentümlichkeit des moldauischen Volkes, seiner Sprache, Geschichte und Kultur sowie der engen Verbindung Moldawiens mit Russland und der Ukraine aktiv ein. Er war gegen Romanisierung Moldawiens. Er war einer der Organisatoren und Leiter der antinationalistischen internationalen Bewegung „Unitate-Einheit“. Nach dem Befehl des damaligen Präsidenten Mircea Snegur wurde Wasilij Jakowlew aufgrund der Kritik der prorumänischen Politik des in Chisinau regierenden Regimes entlassen. 1990 wurde er zum Obersten Rate der MSSR gewählt. Als Volksabgeordneter setzte er sich entschlossen gegen den Zerfall der UdSSR, gegen den Austritt Moldawiens aus der SU und gegen den prorumänischen Nationalismus ein. Dafür wurde er des Abgeordnetenmandats im Obersten Rat enthoben. Er und seine Familie waren Opfer der Repressalien und des Drucks. Wasilij Jakowlew musste nach Pridnestrowien kommen. Hier begann eine neue Phase seines Lebens. 1990 schuf Wasilij Jakowlew die Tiraspoler staatliche korporative Universität und wurde zum Rektor gewählt. 1991 wurde er zum Abgeordneten der PMSSR (später der PMR) gewählt. Er war der Autor von grundlegenden Rechtsakten unserer Republik. Unter anderem der ersten Verfassung 1991, der Unabhängigkeitsdeklaration, der Souveränitätsdeklaration und des Dekrets über Staatsmacht der PMSSR. Wasilij Jakowlew war ein Pädagoge mit 50 Jahren Arbeitserfahrung, er war der Autor von über 350 Wissenschaftswerken, unter anderem von 20 Monografien. Seine Werke wurden sowohl in offiziellen Sprachen Pridnestrowiens, als auch in Fremdsprachen veröffentlicht. Er war das Verdiente Mitglied der Wissenschaft der RF und der Verdiente Jurist der MSSR.